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德语慢速新闻:21.01.2014

作者:Deutsche Welle   来源:Deutsche Welle  阅读次数:   类别:德语慢速新闻 德语听力 B1-B2 

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UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat den Iran für die am Mittwoch geplante Syrien-Friedenskonferenz wieder ausgeladen. Grund ist die Weigerung Teherans, die Forderung nach Bildung einer Übergangsregierung in Syrien mit Beteiligung der Opposition zu unterstützen. Unmittelbar nach Bans Entscheidung bestätigte das größte syrische Oppositionsbündnis, die Nationale Koalition, ihre Teilnahme an der Konferenz. Die Organisation hatte mit ihrem Fernbleiben gedroht, falls der Iran nicht ausgeladen werde. Teheran ist ein enger Verbündeter des syrischen Machthabers Baschar al-Assad.

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Renommierte Rechtsexperten haben schwere Vorwürfe gegen das Regime von Machthaber Baschar al-Assad in Syrien erhoben. Demnach sollen in syrischen Gefängnissen tausende Häftlinge systematisch gefoltert und zu Tode gequält worden sein. Die drei Anwälte stützten sich auf Aussagen eines nach eigenen Angaben übergelaufenen syrischen Militärpolizisten, berichteten der britische "Guardian" und der US-Nachrichtensender CNN. Der Mann habe rund 55.000 Fotos von 11.000 toten Häftlingen zur Verfügung gestellt. Die Experten stuften die Aufnahmen als authentisch ein, meldeten CNN und "Guardian".

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Nach den schweren Zusammenstößen zwischen Regierungsgegnern und Sicherheitskräften in Kiew sieht der ukrainische Oppositionsführer Vitali Klitschko die Protestbewegung in der Krise. Die Opposition, die für einen friedlichen Protest stehe, habe die Bewegung nicht mehr unter Kontrolle, schrieb Klitschko in einem Gastbeitrag für die "Bild"-Zeitung. Schuld daran sei aber nicht die Opposition, sondern die Regierung. Der prorussische Präsident Viktor Janukowitsch höre nicht auf die Forderung der Demonstranten nach Neuwahlen, schrieb Klitschko. Er wolle stattdessen friedliche Proteste verbieten und sehe nun das Ergebnis. Auch am Montag ist es in Kiew wieder zu Auseinandersetzungen zwischen gewaltbereiten Demonstranten und der Polizei gekommen.

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Pakistanische Kampfflugzeuge haben mutmaßliche Stellungen der Taliban an der Grenze zu Afghanistan angegriffen. Dabei wurden mindestens 15 Menschen getötet, wie aus Militärkreisen und von Einwohnern verlautete. Es war das erste Mal seit einem Waffenstillstandsabkommen mit den örtlichen Taliban 2007, dass die Luftwaffe in der Region eingesetzt wurde. Zuletzt hatten Aufständische eine Reihe von Anschlägen auf Sicherheitskräfte verübt, bei denen es zahlreiche Todesopfer gab. Das Militär erklärte, Ziel der Angriffe seien ausschließlich Verstecke der Extremisten in Nord-Waziristan gewesen. Einwohner sprachen dagegen auch von zivilen Opfern. Die Taliban streben den Sturz der Zentralregierung in Islamabad und die Errichtung eines streng islamischen Staates an. Im November war ihr Anführer Hakimullah Mehsud bei einem Drohnenangriff getötet worden. Die USA üben Druck auf Ministerpräsident Nawaz Sharif aus, härter gegen die Extremisten vorzugehen.

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Deutschland und Frankreich wollen ihre militärische Zusammenarbeit weiter ausbauen. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und ihr französischer Kollege Jean-Yves Le Drian verständigten sich bei einem Treffen in Paris darauf, die deutsch-französische Brigade weiterzuentwickeln. Sie sei auch Ausdruck der deutsch-französischen Freundschaft, sagte von der Leyen nach dem Treffen. Im Gespräch ist ein Einsatz der Brigade im westafrikanischen Mali. Dazu äußerte sich von der Leyen aber nicht. An diesem Dienstag reist Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier nach Paris. Er will nach eigenen Worten die bilaterale Zusammenarbeit neu beleben.