您现在的位置是:主页 > 德语学习 > 德语学习资料下载 > 德语慢速新闻:20.01.2014

德语慢速新闻:20.01.2014

作者:Deutsche Welle   来源:Deutsche Welle  阅读次数:   类别:德语听力 B1-B2 德语慢速新闻 

特别说明:本资料仅供德语学习者学习使用,请勿用作商业用途,后果自负!

欢迎关注本站微信公众号:dedeweb 每日精彩德语德国信息发送

Mp3下载链接:

慢速新闻点击进入下载


Klitschko: Präsident der Ukraine will Krise mit Kommission lösen:

Nach den gewaltsamen Auseinandersetzungen in Kiew ist der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch offenbar zu einem Dialog mit den Regierungsgegnern bereit. Oppositionsführer Vitali Klitschko erklärte nach einem Gespräch mit Janukowitsch, dieser habe der Bildung einer Vermittlungskommission noch an diesem Montag zugestimmt. Am Sonntag war es am Rande einer Großkundgebung in der ukrainischen Hauptstadt zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Regierungsgegnern gekommen. Demonstranten gingen mit Stöcken und Brandsätzen auf Beamte los und versuchten, einen Polizeibus umzuwerfen, der eine der Hauptstraßen zum Parlament blockierte. Dabei wurden nach Regierungsangaben mehr als 70 Polizisten verletzt. Zuvor waren bei der bislang größten Protestveranstaltung dieses Jahres etwa 200.000 Menschen gegen die Einschränkung des Demonstrationsrechts auf die Straße gegangen.

Tote bei Selbstmordanschlag in pakistanischer Garnisonsstadt:

Bei einem Anschlag in Pakistan hat ein Selbstmordattentäter mindestens zehn Menschen mit in den Tod gerissen. Das Attentat ereignete sich auf einem Markt in der Nähe des Armee-Hauptquartiers in der Garnisonsstadt Rawalpindi, wie die Behörden mitteilten. Etliche Menschen erlitten Verletzungen. Zu dem Anschlag bekannten sich die radikal-islamischen Taliban. - Erst am Sonntag hatten Taliban-Kämpfer einen Armee-Konvoi im Nordwesten des Landes angegriffen und dabei mindestens 20 Soldaten getötet. Ministerpräsident Nawaz Sharif sagte daraufhin seine Reise zum Weltwirtschaftsforum in der Schweiz in dieser Woche ab.

UN haben Iran zu Syrien-Konferenz eingeladen :

Der Iran hat kurz vor Beginn der internationalen Friedenskonferenz zu Syrien doch noch eine Einladung für das Treffen in Montreux in der Schweiz erhalten. Die Einladung sei ausgesprochen worden, nachdem Außenminister Mohammed Dschawad Sarif seine Unterstützung für die Konferenz geäußert habe, erklärte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in New York. Der Iran ist ein enger Verbündeter des syrischen Machthabers Baschar al-Assad. Die Opposition hat sich deshalb vehement gegen eine Teilnahme Teherans an den am Mittwoch beginnenden Verhandlungen ausgesprochen. Kurz nach der Einladung des Iran erklärte die Nationale Koalition bereits in einer Twitter-Mitteilung, sie werde an der Konferenz nur teilnehmen, wenn die UN Teheran wieder ausladen würden. - Die Konferenz in Montreux war im Grundsatz bereits im Mai zwischen Russland und den USA vereinbart worden, doch wurde sie seitdem immer weiter verschoben. Grund war unter anderem Uneinigkeit über die Teilnehmer und die Ziele der Konferenz.

Deutsche Bank im vierten Quartal mit Milliardenverlust:

Die Deutsche Bank hat im vierten Quartal 2013 tiefrote Zahlen geschrieben. Der deutsche Branchenprimus bezifferte den Verlust vor Steuern auf knapp 1,2 Milliarden Euro, wie das Institut auf Basis vorläufiger Zahlen in Frankfurt am Main mitteilte. Damit bleibt für das Gesamtjahr 2013 nur ein Gewinn von 1,1 Milliarden Euro vor Steuern übrig - viel weniger, als Analysten erwartet hatten. Ein Grund dafür sind die Kosten für die Nachwehen der Finanzkrise. Für Rechtsstreitigkeiten hat die Deutsche Bank allein im vergangenen Jahr 2,5 Milliarden Euro aufgewandt, nachdem sie mehrere teure Vergleiche geschlossen hatte. Zudem wurden mit Blick auf weitere Rechtsfälle Rücklagen in Höhe von 2,3 Milliarden Euro gebildet. Die Vorstandschefs Anshu Jain und Jürgen Fitschen bereiten die Anleger in der Mitteilung auf weitere schlechte Nachrichten vor. 2014 werde ein Jahr "mit weiteren Herausforderungen und ihrer disziplinierten Bewältigung" sein, so Jain und Fitschen.

Bislang größte Gaswolke im Weltall entdeckt :

Astronomen haben die bislang größte Gaswolke im Kosmos erspäht. Nach Angaben von Forschern an der Universität von Kalifornien in Santa Cruz hat die Wolke einen Durchmesser von zwei Millionen Lichtjahren. Sie sei vermutlich Teil eines kosmischen Gasnetzes, das sich durchs gesamte Universum ziehe, berichten die Wissenschaftler im britischen Fachblatt "Nature". Entdeckt werden konnte die Wolke demnach mit Hilfe eines Quasars. Quasare sind hell leuchtende, aktive Galaxienkerne. Das Licht des Quasars habe das Gas zum Leuchten gebracht und damit die Existenz der Wolke bestätigt, heißt es weiter. Die Forschung vermutet schon seit langem, dass sich ein riesiges Netzwerk aus Wasserstoffgas über das ganze Weltall erstreckt.