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德语慢速新闻:15.01.2014

作者:Deutsche Welle   来源:Deutsche Welle  阅读次数:   类别:德语听力 B1-B2 德语慢速新闻 

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Die USA haben empört auf Äußerungen des israelischen Verteidigungsministers Mosche Jaalon über seinen US-amerikanischen Amtskollegen John Kerry reagiert. Das Außenministerium in Washington forderte Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu auf, sich von den, so wörtlich, "beleidigenden und unangemessenen" Aussagen Jaalons zu distanzieren. Der Likud-Politiker hatte Kerry "unverständliche Besessenheit und messianischen Eifer" bei dessen Friedensbemühungen im Nahen Osten vorgeworfen und die US-Vorschläge für ein Abkommen mit den Palästinensern als wertlos bezeichnet. Nach heftiger Kritik auch aus den eigenen Reihen entschuldigte sich Jaalon bei Kerry für seine Wortwahl. Er habe den US-Außenminister nicht angreifen wollen. Kerry hatte im vergangenen Jahr den festgefahrenen Friedensprozess zwischen Israelis und Palästinensern wieder angekurbelt, hat aber noch keine konkreten Ergebnisse erzielt.

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Die massive Telefon-Datensammlung des US-Geheimdienstes NSA ist nach Ansicht amerikanischer Fachleute wichtig für den Anti-Terror-Kampf. Das Programm sollte daher fortgesetzt werden, auch wenn zum Schutz der Bürgerrechte deutliche Änderungen notwendig seien, erklärte die von Präsident Barack Obama eingesetzte Expertengruppe in einer Anhörung des Justizausschusses des Senats. Die Metadaten-Speicherung müsse nur einmal zur Abwehr eines Anschlags führen, damit sich der Aufwand gelohnt habe, sagte der ehemalige CIA-Vizechef Michael Morell. Obama kündigte an, er habe seine Überprüfung der Geheimdienstarbeit fast abgeschlossen. Nach Angaben des Weißen Hauses wird er am Freitag seine Reformpläne vorstellen. Er hatte nach den Enthüllungen der NSA-Praxis zugesichert, über Korrekturen nachzudenken. Die stockenden Verhandlungen für ein Geheimdienstabkommen mit den USA beschäftigen an diesem Mittwoch den Bundestag. Die Linksfraktion hat dazu eine Aktuelle Stunde beantragt.

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Der französische Präsident Francois Hollande will Staatsausgaben kürzen und Unternehmenssteuern senken, um die stagnierende Wirtschaft anzukurbeln. In diesem Jahr werde man 15 Milliarden Euro einsparen, sagte er in Paris. 2015 bis 2017 kämen weitere 50 Milliarden Euro hinzu. Um Unternehmen und Selbstständigen mehr Investitionen zu ermöglichen, sollten bis 2017 die Beiträge für die Familienkasse wegfallen. Dies entspreche einer Entlastung um 30 Milliarden Euro. Der Präsident hob zudem die europäische Einheit und die engen Verbindungen zu Deutschland hervor. So regte er ein französisch-deutsches Energieunternehmen nach dem Vorbild von Airbus an. Auch warb er für eine Angleichung der Unternehmenssteuern in beiden Ländern. Bei Fragen zum Bericht eines Klatschmagazins zu seiner angeblichen Affäre mit einer französischen Schauspielerin blieb Hollande schmallippig.

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Die Zahl der Zuwanderer ist einem Medienbericht zufolge im vergangenen Jahr auf den höchsten Stand seit 1995 gestiegen. 2012 registrierten die Behörden 1,08 Millionen Zuwanderer, 2011 waren es noch 960.000. Das geht aus dem neuen Migrationsbericht hervor, der an diesem Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossen werden soll und der "Passauer Neuen Presse" bereits vorliegt. Vier von fünf Zuwanderern kamen demnach aus Europa, mehr als zwei Drittel davon aus einem EU-Mitgliedstaat. Hauptherkunftsländer waren erneut Polen, Rumänien, Bulgarien, Ungarn, Italien, Spanien und Griechenland. Die seit Januar geltende EU-weite Arbeitnehmer-Freizügigkeit für Rumänen und Bulgaren hatte zuletzt zu einer heftigen Debatte geführt. Dabei ging es auch um den Sozialleistungsanspruch arbeitsloser EU-Ausländer in Deutschland. Laut Migrationsbericht stieg die Zahl der Auswanderer um fünf Prozent auf 712.000. Damit sind 370.000 Menschen mehr zugezogen als weggezogen.

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Die Fluggesellschaft Japan Airlines hat erneut eine Boeing 787 Dreamliner wegen technischer Probleme vorübergehend stillgelegt. Firmenangaben zufolge war an der Maschine vor dem Start auf dem Internationalen Flughafen von Tokio weißer Rauch festgestellt worden. Als Ursache vermuten Experten ein Batterieproblem. Ein Firmensprecher betonte, es seien zu dem Zeitpunkt keine Passagiere an Bord gewesen. Vor genau einem Jahr waren sämtliche Dreamliner-Maschinen weltweit wegen technischer Probleme aus dem Verkehr gezogen worden. Bei zwei Flugzeugen hatten sich die Lithium-Ionen-Batterien überhitzt, in einer der Maschinen brach daraufhin Feuer aus. Nach technischen Änderungen durch den Hersteller dürfen die Boeings seit April vergangenen Jahres wieder fliegen.