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德语慢速新闻:14.01.2014

作者:Deutsche Welle   来源:Deutsche Welle  阅读次数:   类别:德语听力 B1-B2 德语慢速新闻 

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Bei einem Fährunglück im Südsudan sind mehr als 200 Menschen ertrunken, die auf der Flucht vor den Kämpfen in der Stadt Malakal waren. Die überfüllte Fähre sei auf dem Weißen Nil verunglückt, unter den Opfern seien zahlreiche Frauen und Kinder, teilte ein Militärsprecher der französischen Nachrichtenagentur AFP mit. Malakal ist die Hauptstadt des südsudanesischen Staates Upper Nile. Dort hatten Rebellen wiederholt versucht, die Stadt unter ihre Kontrolle zu bringen. Die Kämpfe im Südsudan waren Mitte Dezember ausgebrochen, als ein schwelender Machtkampf zwischen Präsident Salva Kiir und seinem ehemaligen Stellvertreter Riek Machar eskalierte. Die Rivalen gehören den verfeindeten Volksgruppen der Dinka und der Nuer an. Rund 230.000 Menschen sind nach UN-Schätzungen auf der Flucht.

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Ein halbes Jahr nach dem politischen Umsturz in Kairo stimmen die Ägypter über eine neue Verfassung für ihr Land ab. Die Übergangsregierung und das Militär werben für Zustimmung zur überarbeiteten Version der alten Verfassung, die noch von der islamistischen Muslimbruderschaft geprägt wurde. Die Gefolgsleute des Anfang Juli gestürzten Präsidenten Mohammed Mursi rufen zum Boykott des bis Mittwoch laufenden Referendums auf. Kritiker bemängeln, durch den Neuentwurf werde die machtvolle Sonderstellung der Armee und deren Einfluss auf die Politik gestärkt. Kurz vor Beginn der Abstimmung explodierte vor einem Gerichtsgebäude in Kairo eine Bombe, verletzt wurde niemand, wie die Polizei mitteilte. Rund 160.000 Polizisten und Soldaten sind im Einsatz, um die Volksabstimmung abzusichern.

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In der thailändischen Hauptstadt Bangkok haben mehrere tausend Regierungsgegner ihre Proteste fortgesetzt. Am zweiten Tag ihrer Blockade-Aktionen in der Hauptstadt marschierten sie in Richtung mehrerer Ministerien und der Börse. Rund um die Gebäude errichteten sie Blockaden. Mehrere Verkehrsknotenpunkte in der Zwölf-Millionen-Metropole haben sie seit Montag besetzt. Autos müssen die von den Demonstranten besetzten Stadtgebiete umfahren. Der Wortführer der Demonstranten, Suthep Thaugsuban, hatte zuvor ein Angebot der Regierung abgelehnt, die für den 2. Februar geplanten Wahlen zu verschieben. Er und seine Mitstreiter wollen erst abziehen, wenn die Regierung von Premierministerin Yingluck Shinawatra zurückgetreten ist.

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In Saudi-Arabien haben Unbekannte einen Anschlag auf zwei deutsche Diplomaten verübt. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes in Berlin wurde der Wagen der Männer in der Stadt Al-Awamija im Osten des Landes beschossen und geriet in Brand. Die Insassen konnten sich unverletzt in Sicherheit bringen. Über die Hintergründe des Vorfalls gibt es noch keine Erkenntnisse. In der überwiegend von Schiiten bewohnten Ost-Provinz hat es in den vergangenen Jahren immer wieder Proteste gegen die sunnitische Regierung des Landes gegeben, bei denen mindestens 20 Demonstranten starben.

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In Nigeria können homosexuelle Paare künftig mit langjähriger Haft bestraft werden. Präsident Goodluck Jonathan habe ein entsprechendes Gesetz unterzeichnet, bestätigte sein Sprecher in der Hauptstadt Abuja. Die neue Regelung sieht Gefängnisstrafen von bis zu 14 Jahren für Eheschließungen und zivilrechtliche Partnerschaften zwischen Schwulen oder Lesben vor. Bis zu zehn Jahre Haft gibt es demnach für Homosexuelle, die öffentlich ihre Liebesbeziehung zeigen. Die US-Regierung kritisierte die Regelung als, so wörtlich, "gefährliche Einschränkung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit für alle Nigerianer".

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Cristiano Ronaldo ist Weltfußballer des Jahres 2013. Der portugiesische Superstar von Real Madrid siegte bei der FIFA-Gala in Zürich vor dem Argentinier Lionel Messi. Der Spielmacher und Torjäger vom FC Barcelona hatte die Auszeichnung zuvor viermal in Folge gewonnen. Franck Ribéry vom deutschen Rekordmeister Bayern München landete auf dem dritten Platz. Bei den Frauen gewann erstmals die deutsche Nationaltorhüterin Nadine Angerer den Titel als beste Spielerin der Welt. Auch zwei weitere Kategorien gingen an deutsche Kandidaten: Sylvia Neid und Jupp Heynckes wurden als beste Trainer ausgezeichnet.