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德语慢速新闻:01.01.2014

作者:Deutsche Welle   来源:Deutsche Welle  阅读次数:   类别:德语听力 B1-B2 德语慢速新闻 

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Die Welt feiert den Jahreswechsel und begrüßt das Jahr 2014. Die größte deutsche Silvesterparty fand wieder in Berlin vor dem Brandenburger Tor statt. Unter dem begeisterten Jubel hunderttausender Feiernder erhellten zum Jahreswechsel rund 6000 Raketen minutenlang den Berliner Nachthimmel. Ein Riesenspektakel gab es aber auch in Dubai, wo 500.000 Raketen und Böller im Rahmen eines gigantischen Silvesterfeuerwerks gezündet wurden. Der Ehrgeiz der Organisatoren war es, das größte Feuerwerk der Welt zu zünden und damit ins Guinness-Buch der Rekorde zu kommen. Am Copacabana-Strand in Rio de Janeiro tanzten und feierten bei einer der weltweit größten Silvesterpartys nach Schätzungen mehr als zwei Millionen Menschen ausgelassen den Beginn des neuen Jahres. Zu den letzten, die das neue Jahr begrüßen können, gehören die Menschen auf Hawaii. Dort wird der Jahreswechsel erst um 11.00 Uhr MEZ vollzogen.

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Nach den beiden Terroranschlägen in Wolgograd ist Kremlchef Wladimir Putin unangekündigt zu einem Besuch in der südrussischen Stadt eingetroffen. Er wolle mit den lokalen Behörden über den Kampf gegen den Terrorismus beraten, erklärte der russische Präsident zur Begründung. Für die "scheußlichen Verbrechen" gebe es keine Rechtfertigung. An der Stelle, an der ein Selbstmordattentäter am Montag einen Linienbus gesprengt hatte, legte Putin einen Strauss roter Rosen nieder. Anschließend besuchte er im Krankenhaus einige Schwerverletzte. Bei den Bombenanschlägen auf den Bus und zuvor schon im Hauptbahnhof von Wolgograd waren insgesamt mindestens 34 Menschen getötet und 72 Menschen verletzt worden. Die Attentate schüren Sorgen um die Sicherheit der Olympischen Winterspiele, die in fünf Wochen im Schwarzmeerkurort Sotschi beginnen. Islamisten aus dem Konfliktgebiet Nordkaukasus hatten gedroht, die Wettkämpfe zu torpedieren.

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Mit Griechenland hat das höchstverschuldete Land der Europäischen Union turnusgemäß für das erste Halbjahr 2014 von Litauen die EU-Ratspräsidentschaft übernommen. An politischen Baustellen, an denen in den kommenden sechs Monaten gearbeitet werden muss, mangelt es nicht. Zuvorderst soll die Reform der Währungsunion vorangetrieben und die Bankenunion vollendet werden. Auch das umstrittene Freihandelsabkommen mit den USA steht wieder auf der Agenda. Außerdem sollen neue Leitlinien für die EU-Einwanderungspolitik beschlossen werden. Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze gehören ohnehin zum Pflichtprogramm jeder Ratspräsidentschaft. Regierungschef Antonis Samaras erklärte, Griechenland werde sich auf drei Hauptziele konzentrieren: Sparen, Wachstum und die Bekämpfung der illegalen Migration.

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Lettland hat mit dem Jahreswechsel als 18. Mitgliedsland der Europäischen Union den Euro eingeführt. Die Wirtschafts- und Finanzminister der EU-Staaten hatten im Juli grünes Licht für die Aufnahme zum 1. Januar gegeben. Der baltische Staat steckte zwar in den Jahren 2008 und 2009 noch in einer schweren finanziellen und wirtschaftlichen Krise, leitete dann aber umfassende Reformen und ein hartes Sparprogramm ein. 2011 und 2012 verzeichnete Lettland einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um jeweils mehr als fünf Prozent, für 2013 werden vier Prozent erwartet. Laut jüngsten Umfragen ist rund die Hälfte der gut zwei Millionen Letten gegen den dritten Währungswechsel in nur zwei Jahrzehnten. Besonders groß ist die Furcht vor Preissteigerungen und weiteren Sparmaßnahmen.

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Der Vatikan plant kurz vor der Friedens-Konferenz für Syrien ein eigenes Treffen zu dem Konflikt. Der Kongress der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften soll am 13. Januar stattfinden, gut eine Woche vor der großen Syrien-Konferenz in Genf. Als Redner werden unter anderen der ehemalige britische Premierminister Tony Blair und der ägyptische Oppositionspolitiker und Friedensnobelpreisträger Mohammed ElBaradei in Rom erwartet. Unter den Teilnehmern seien auch Experten aus Russland und den USA, erklärte der Vatikan. Papst Franziskus hatte mehrmals zu Frieden in Syrien aufgerufen und zuletzt an Weihnachten in einem eindringlichen Appell ein Ende der Gewalt gefordert. Der syrische Präsident Baschar al-Assad hatte sich daraufhin in einem Brief gegen jegliche äußere Einmischung verwahrt. In dem Krieg in Syrien sind nach neuen Zahlen der oppositionellen Beobachtungsstelle für Menschenrechte bisher mehr als 130.000 Menschen getötet worden. Bei den Opfern handele es sich in mehr als 66.000 der dokumentierten Fälle um Zivilisten, betonte die Beobachtungsstelle mit Sitz in London.

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Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hat in seiner von den Staatsmedien übertragenen Neujahrsansprache widersprüchliche Signale ausgesandt. Einerseits drohte er für den Kriegsfall mit einer "massiven nuklearen Katastrophe" auf der koreanischen Halbinsel. Auch die USA seien dann nicht sicher, warnte Kim. Nordkorea sei mit einer gefährlichen Situation konfrontiert, in der ein kleiner, zufälliger militärischer Konflikt zu einem umfassenden Krieg führen könne. Andererseits erklärte Kim die Verbesserung der Beziehungen zu Südkorea zu einem seiner Ziele für 2014. Auch Seoul sollte sich um ein besseres Verhältnis zwischen beiden Ländern bemühen. Seit Kim vor gut zwei Jahren in dem verarmten kommunistischen Staat an die Macht kam, hat er die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel mit Raketen- und Atomtests weiter verschärft.